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2007-05-18

sunray = kostensparen /// beispiel verizon


in einem sehr informativen artikel der linuxworld wird über ein projekt mit einsatz von sunray's als arbeitsplätze in einem callcenter bei verizon berichtet. neben den (zangsläufigen) verminderten störungen und anrufe beim servicedesk sind vor allem die aussagen über die stromeinsparungen interessant:

---ausschnitt begin---
Finally, the electrical power use at all three of the call centers dropped by just over one-third after the Sun Rays were deployed. Sun boasts that the thin clients run on just three watts, compared with an average of 55 watts for PCs. Another contribution to the power savings is that removing the card turns the Sun Ray completely off.
The Chandler call center had alerted its electrical supplier, and asked the utility to monitor power demand before and after the change-over. After the Sun Rays were online, Eberling says, their utility account rep called and jokingly asked, “Have you guys moved?”
The power drop has wider ramifications than just saving on monthly utility bills (Eberling won’t say what the dollar savings are). In building new call centers, Verizon has to plan for electrical outages and for backup capacity, which calls for a series of trade-offs, such as how many desktops can be sustained for how long with backup capacity. The Sun Ray power savings simplify that.
“With lower power consumption overall, you can keep more people up and running in an outage than you would be able to otherwise, at the same cost,” Eberling says.
---ausschnitt end---

und ich frage mich ob es das (sunray als terminal von einem dienstleister) schon als geschäftsmodell gibt?
ein unternehmen bietet (für den endkunden) stromsparende einfach zu wartende terminals an als web(-client). der kunde hat zu hause seine ray stehen und muss sich um -nichts- kümmern: das internet aus der steckdose!
dies dürfte doch gerade für it-unerfahrene personen die einfachste lösung sein - und die umweltschonenste noch dazu...

2007-05-10

zu spät - ibm will 1 billion $ in das grüne rechenzentrum investieren

in dem artikel auf techworld.com steht das ibm aufgrund der der steigenden strompreise davon ausgeht, das die stromkosten im rz innerhalb der nächsten jahre einen anteil von 70% (anstatt der bisherigen 50%) ausmachen werden.
hier die geplanten ansätze
  • Greater use of virtual servers to make the hardware do more with no increase in energy consumption,
  • automatically switching servers to a power-saving standby state when not in use,
  • only switching on cooling when it's needed,
  • using the heat from liquid-cooled kit to generate power and store it for use later, and
  • use of thermal engineering and 3D modeling to optimise cooling datacentre air-flow
an sich schon mal nicht schlecht. hier noch einige tips:
  • nutzt das green computing von sun (niagara (eco)-server), effizientere CPU's die nicht nur bei hoher taktung auf ihr io warten - case study here
  • stellt rechner mit effizienten netzteilen her
  • nutzt thin-client technik (sunray), die benötigen nur ein bruchteil der energie eines pc's
  • grüne rechenzentren bauen heisst warscheinlich (achtung vorurteil) nicht welche in china planen (laut artikel 20 stück)

atom oder regenerativ

hier kann man matthias urbach in seinem artikel in der technology review nur beipflichten. wenn die ergebnisse dieser (vom kanzleramtamt in auftrag gegebenen) studie auf ein patt bei der strompreisbetrachtung (vergleich atomstrom und erneuerbare energien) hinausläuft, dann gibt es wohl nur eine entscheidung. und falls sich dennoch jemand für atomernergie einsetzen sollte empfehle ich den verkauf des kanzleramtes (ist ja eine gute lage, bringt also wieder geld in die kassen) und plädiere für den neubau neben den atomkraftwerk mit der längsten derzeitigen laufzeit. ich werde dann freiwillig (ein akt der solidarität) neben einen windpark ziehen, denn der grösste gau dort ist das irgendein windrad umfällt.

2007-03-14

18 sekunden

soll der tausch einer glühbirne gegen eine energiesparlampe dauern. die entsprechende kampagne in den usa heisst dann auch sinnigerweise 18 seconds. auf der webseite kann man dann auch für das land oder den einzelnen bundesstaat die anzahl der verkauften energiesparlampen ablesen. dazu werden dann noch die equivalenten werte (vergleichsweise einsparung)
- in dollar
- von der strasse verschwundene autos
- pfund eingesparter kohle
- pfund verhinderter co2-ausstoss
angezeigt.
ein kurzer überblick (hintergrund/antrieb) wird auf dem webseite von worldchanging gegeben.

2007-03-02

9 v. 10 D wollen selbst etwas für das Klima tun

das ist jedenfalls das ergebnis einer umfrage unter 1000 bürgen von infratest laut dem spiegel. das lässt ja hoffen. aber ich glaube auch, das bei vielen der wille zu änderungen spätestens bei dem griff in die eigene geldbörse nochmal auf eine harte probe gestellt wird. 73% der befragten wollen nur noch klimafreundliche produkte kaufen. welcher "norm(al)-bürger" kann heute schon beurteilen ob ein produkt klimafreundlich ist oder nicht?
das gleichsetzen von (energie)sparen=klimafreundlich ist warscheinlich schon der erste gute ansatz und dürfte so manche "geiz ist geil"-seele auch mal zur etwas teureren energiesparlampe greifen lassen.

2007-02-20

gute nacht glühbirne

ich finde den vorstoss der australischen regierung (ab 2010 nur noch energiesparlampen erlaubt - die glühbirne wird ab dann verboten sein) sehr gut. vor 1-2 jahren hätte man diesen beschluss mit sicherheit für einen aprilscherz gehalten. die einschläge kommen halt näher. nachhaltigkeit wird endlich zum thema. warum nicht in deutschland? immerhin geht es hier um einen einfachen weg um die umwelt zu entlasten. hier sind keine aufwendigen forschungen notwendig und über den zeitraum von 2-3 jahren nimmt man(n)/frau im haushalt eh jede birne einmal in die hand.
der letzte macht (hoffentlich) das licht aus - gute nacht

2007-02-12

hurra es schneit ...


.. diesen winter schon zum 3. mal hier im norden dieser wunderschönen republik. wir waren vorgestern auf einer kohltour als es anfing.
interessant finde ich in dem zusammenhang (klima) die folgende pressemeldung zum thema IT-CO2 .
als stromverbraucher und somit auch indirekte schadstofferzeuger werden rechner viel zu selten betrachtet. allein die kosten für strom lassen manche firma über alternative und schlankere lösungen nachdenken. viele hersteller geben sich auch schon mühe und steigern die wirkungsgrade von netzteilen. doch am frontend wird noch viel strom verschwendet. teure hochleistungsarbeitsrechner für einfache office-anwendungen oder für das surfen im web. das internet aus der steckdose ist ja eigentlich schon da, was fehlt sind intelligente plug&play thin client konzepte, die wartungs- und emissionsarm die applikation auf das display bringen. ich bin der überzeugung, das rechner und sensible daten nicht auf den heimischen (und meist unsicheren) pc gehören.

2007-02-04

klimawandel

ich habe die meldung, das wir in hundert jahren mit bis zu 6.5 grad temperaturerhöhung rechnen müssen mit begeisterung aufgenommen.... langfristig werden wir also heizkosten sparen nebenbei noch helfen die ziele unserer regierung zum schadstoffausstoss zu erreichen. zudem habe ich passenderweise noch bei wikipedia im kapitel klimaanlagen den hinweis gefunden, das der mensch bei 28 grad nur noch 70% seiner leistung bringt. rosige aussichten für den arbeitsmarkt